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Ein kleines Zeichen für den Frieden auf der Welt

Nicht wie gewohnt in der Pfarrkirche, sondern in der Turnhalle versammelten sich unsere Schülerinnen und Schüler am letzten Vorferientag zu einer besinnlichen Einstimmung auf die Osterzeit. Im Mittelpunkt stand diesmal das Anliegen, gemeinsam ein Zeichen für den Frieden in der Welt zu setzen.

„Frieden ist für mich was ultra Schönes!“ Mit diesen Worten gab eine junge Schülerin ihrer Hoffnung Ausdruck, dass der Krieg in der Ukraine doch bald aufhören möge. Schüler der Klasse 4b und der Ethikgruppe 3/4 trugen noch viele weitere Gedanken vor, was für sie Frieden bedeuten würde: sich gut vertragen, freundlich sein, nicht streiten, sich verstehen, zusammenhalten, dass es allen Menschen gut geht … Letztlich sei Frieden „wie ein Geschenk für die Menschen“!

Frau Listl erinnert sich noch genau an den ominösen Freitag, den 13. März 2020. Gemeinsam mit Konrektor Robert Stiglmeier und unserer Sekretärin Steffi Laußer verfolgte sie damals gebannt die Pressekonferenz mit dem Bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder. Fassungslos hörte unsere Schulleiterin, dass aufgrund von Corona alle Schulen geschlossen werden müssten. So etwas sei bis dato völlig unvorstellbar gewesen.

Doch damit nicht genug. Nach zwei harten Jahren mit der Corona-Pandemie begann vor wenigen Wochen am 24. Februar auch noch der Ukraine-Krieg. Sorgen und Ungewissheit breiteten sich aus. Ganz nah und spürbar sei der Krieg, nicht nur an der Tankstelle und beim Einkaufen. Umso wichtiger sei es, auch als Schulgemeinschaft gemeinsam ein Zeichen für den Frieden zu setzen – in der Ukraine, aber auch auf der ganzen Welt!

Pfarrer Jürgen Koller zitierte aus dem Gebet der Vereinten Nationen: Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

Sechs Mädchen der 8. Klasse führten einen Tanz zu dem Song „Where is the Love?“ von den Black Eyed Peas auf, und zum Ende gab es unter der Gitarrenbegleitung von Frau Lohr noch Nenas Kultsong „99 Luftballons“ zu hören – gesungen von der Klasse 4a mit Unterstützung einiger Mittelschülerinnen.

Aus Platzgründen fand die Veranstaltung zweimal statt - zuerst mit den Grundschülern, dann mit den Mittelschulklassen. Später kamen aber noch einmal ALLE auf dem Pausenhof zusammen. Dort gab es als besonderes Highlight ein Luftballonsteigen. Blaue und gelbe Luftballons stiegen als weithin sichtbares Zeichen für den Wunsch nach Frieden in den Himmel auf. Ein kräftiger Wind trug das Seine dazu bei!

 

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