Klassen 3a und 3b im Schullandheim
Vom 14. bis 16. Januar verbrachten die Klassen 3a und 3b, begleitet von ihren Klassenleiterinnen Petra Handschuh und Gabriele Eisert und von Herrn Rackow, drei erlebnisreiche Tage im Schullandheim Gleißenberg.
Gegen 10 Uhr kam die Gruppe gut gelaunt an und wurde herzlich von Heimleiterin Franziska Fischer begrüßt. Nach der Einweisung hieß es: Zimmer beziehen, Koffer auspacken, Betten machen – und natürlich alles genau begutachten. Anschließend wurden fleißig Postkarten geschrieben, bevor bei einer spannenden Schullandheim-Rallye das Haus erkundet wurde. Dazwischen gab es noch ein leckeres Mittagessen.
Für große Begeisterung sorgten der viele Schnee und der Hang direkt vor dem Haus. Mit Schneerutschern ging es rasant bergab und eine selbst gebaute Sprungschanze brachte zusätzlichen Nervenkitzel. Auch Schneemänner und kleine Iglus entstanden, und es wurde ausgiebig im Schnee herumgetobt!
Am Abend des ersten Tages wurde es gemütlich beim Film „Die langweiligste Schule der Welt“, und zu später Stunde gab es dann noch eine fröhliche Pyjama-Modenschau. Zwischendurch blieb immer wieder Zeit für Freizeitspaß wie Kickern, Tischtennisspielen und andere Gemeinschaftsaktivtäten.
Der zweite Tag stand ganz im Zeichen von Kreativität und Bewegung. In einem Theater- und Puppen-Workshop wurde gespielt, improvisiert und eifrig gewerkelt. Die Kinder lernten unterschiedliche Darstellungsformen kennen und gestalteten aus allerlei Materialien kleine Marionettenfiguren. Während jeweils eine Klasse beim Workshop aktiv war, fertigte die andere Klasse tolle Eisbär-Bilder an, und beim Spurendiktat waren Konzentration und Teamarbeit gefragt.
Natürlich durfte auch an diesem Tag der Schnee nicht fehlen: Bei einer ausgedehnten Winterwanderung durch Wald und Flur rund um das Schullandheim erkundeten die Kinder die verschneite Landschaft und nutzten die Gelegenheit noch einmal zum Herumtollen. Ein lustiger Spieleabend mit „Obstsalat“, „Stopptanz“, „Schuhsalat“, „Plätze tauschen“ und „Kutscherspiel“ (Frau Handschuh als nimmermüde Moderatorin) machte allen großen Spaß und rundete das Programm ab.
Am dritten und letzten Tag wurde nach dem Frühstück zusammengepackt, sauber gemacht und die Betten abgezogen – vorbildlich und tatkräftig! Gegen 9:30 Uhr hieß es Abschied nehmen vom Haus. Doch bevor die Heimreise angetreten wurde, wartete noch ein spannender Ausflug nach Furth im Wald auf die beiden Klassen. In der Erlebniswelt Flederwisch mit ihren historischen Werkstätten und der ältesten funktionierenden Dampfmaschine Bayerns gab es viel zu bestaunen, kleine Andenken zu kaufen – und zur Stärkung eine wohlverdiente Brotzeit.
Zur Mittagszeit trat die Gruppe die Heimfahrt an. Bei der Ankunft warteten die Eltern bereits an der Schule, um ihre Kinder wieder in Empfang zu nehmen – im Gepäck viele schöne Erinnerungen an drei rundum gelungene, erlebnisreiche Wintertage!
